Rindenflecken an Rosen 2


Rindenflecken an Rosen

Recht häufig tritt an den Trieben der Pilz Coniothyrium wernsdorffiae auf, meist als Rindenflecken- oder Brandfleckenkrankheit bezeichnet.

Erkennen könnt ihr sie an den rötlich gefärbten Flecken in der Nähe der Augen. Umfasst die Befallstelle den gesamten Trieb, stirbt er ab. Der Befall kann sich auch nach unten weiter ausbreiten und so den Wurzelhals erreichen und die ganze Pflanze schädigen.

Schafgarbe in unserem Garten gegen die Rindenflecken Krankheit an Rosen.

Schafgarbe auch ein perfektes Heilmittel für Rosen und die Rindenflecken Krankheit

Vorbeugung und biologische Bekämpfung:

Befallene Triebe, mit rötlich gefärbten Flecken, sollten bis ins gesunde Holz zurückgeschnitten werden. Eine Behandlung in allen Stadien ist mit einem Tee aus Schafgarbe (Achillea millefolium) möglich. Sammeln Sie dazu grüne Pflanzenteile der Schafgarbe im Sommer. 150 bis 200 Gramm frisches oder 15 bis 20 Gramm getrocknetes Kraut lassen Sie in 1 Liter kaltem Wasser 24 Stunden einweichen. Danach aufkochen und ziehen lassen. Mit diesem Gemisch sollten Sie Ihre Rosen regelmäßig einsprühen.


Über Pflanzenarzt

Milch gegen Mehltau, Rainfarn gegen Läuse oder Neem gegen Raupen - wo andere die Giftspritze einsetzen würden, empfiehlt Pflanzenarzt Rene Wadas biologische Mittel. Wenn Schädlinge, Ungeziefer und Krankheiten den grünen Lieblingen der Gartenbesitzer zu schaffen machen, dann kommt Pflanzenarzt Rene Wadas zum Hausbesuch. Sein Motto: natürlich gärtnern. In seiner grünen Arzttasche findet er fast immer eine biologische und naturnahe Lösung, ganz ohne Gift und Chemie.

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2 Gedanken zu “Rindenflecken an Rosen

  • Tazuko Takebayashi

    Schadbild

    Guten Abend, Herr Wadas,

    meinen Kletterrosen geht es ziemlich schlecht. Sie hatten schon immer schwarzen Blättern bekommen, in diesem Jahr sterben manche Zweige nach und nach ab, so dass ich jetzt fürchte, dass sie eingehen könnten. Im späten Sommer kamen auch neue Triebe raus, die sind aber auch so gepünktet, wie es auf den Fotos erkennbar ist.

    Meine Frage ist nun, handelt es sich um Rindenflecken oder andere ebenso schlimme Krankheit? Wie weit soll ich zurückschneiden (nur die abgestorbenen Teile oder radikal, sogar boden nah)? Wann soll ich den Rückschnitt wagen (gleich jetzt oder erst mal nur richtig kranke Teile abschneiden und eine radikal Kürzung erst im Frühjahr)?

    Für die Ratschläge bin ich sehr dankbar!