Kirschfruchtfliege „Proteine in der Frucht“

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Süßkirschen mit Maden haben in den letzten Jahren vielen Hobbygärtnern den Appetit verdorben. Bei diese Proteineinlagen handelt es sich um die Larven von Kirschfruchtfliegen.

kirschfruchtfliege

Die Kirschfruchtfliege   gehört zur Familie der Bohrfliegen.
Die Fliegen der  Kirschfruchtfliege schlüpfen je nach Witterung ab Mitte/Ende Mai bis in den Juli, aus den im Boden lebenden Puppen,

Nach ca. zehn Tagen beginnen sie bei warmem und sonnigem Wetter ihre Eier auf der Kirsche abzulegen –  ein  Ei pro Kirsche.  Feuchtes oder kaltes Wetter verringert den Befall . Die Kirschfruchtfliege legt ihre Eier auf die Kirschen, die gerade beginnen sich gelb zu färben.

Acht bis zehn Tagen nach der Eiablage schlüpfen dann die Larven aus den Eiern und fressen sich durch das Fruchtfleisch.

Wenn die Larven ausgewachsen sind, verlassen sie die Kirsche .Und fallen in der oberste Bodenschicht verpuppen sie sich und überwintern bis zum nächsten Frühjahr. Dann beginnt alle von vorn.Die Puppen können auch 3-4 Jahre im Boden verbleiben.

Bekämpfungs-Möglichkeiten
Im Haus- und Kleingarten kann die Kirschfruchtfliege nicht mit chemischen Mitteln bekämpft werden. Aber es gibt trotzdem Möglichkeiten, den Befall zu verringern:

Wenn die Bäume mit einem feinmaschigen Fliegenschutznetz  abgedeckt werden, können keine Eier abgelegt werden.
Gelbtafeln                                                                      Kirschfruchtfliegen werden von gelber Farbe angelockt, da das für sie ein Zeichen reifender Früchte ist. Daher kann man sie mit gelben Leimtafeln fangen (mit oder ohne Lockstoff),
Da auch Nützlinge mit den Gelbtafeln gefangen werden, sollte man sie zu Erntebeginn wieder aus dem Baum entfernen. An reife Kirschen legt die Fliege keine Eier mehr ab.

Verpuppung verhindern/Puppen vernichten

Sehr gute Helfer bei der Vernichtung von Larven und Puppen sind auch Hühner.Wir haben selbst welche unter unserem Kirschbaum laufen, wer die Möglichkeit hat, sollte auch Hühner unter dem Kirschbaum laufen lassen. Sie fressen die Larven mit oder ohne Kirsche  und kratzen auch Puppen aus dem Boden.
Kirschfruchtfliegen fliegen nur selten über weitere Strecken .Meistens sind sie  Orts-treu dadurch hat man gute Chancen, durch konsequentes verhindern der Verpuppung im Boden, den Befall zu reduzieren.

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