Guten Tag, mein Name ist Rose


Ich habe wundervolle Namen wie zum Beispiel Gloria Dei oder Schneewittchen. Ich stehe am liebsten an einem Sonnigen Ort wo mir der Wind um die Nase weht.

Meine Wurzeln sind stark und können tief in den Boden ragen. Ich fühle mich über Jahre am gleichen Ort wohl. Doch wenn ich eines Tages nicht mehr sein sollte, wird sich an meinem Standort nur spärlich eine andere Rose wohlfühlen. In meiner Lebenszeit hinterlasse ich in der Erde alle meine Absonderungen. Wenn es meinen Wurzeln nicht mehr gefällt, wachsen sie einfach tiefer. Meine Nachfolger würden sich hier ohne Austausch der Erde nicht wohl fühlen. Damit ich meine wundervollen Blüten entfalten kann, benötige ich eine besondere Nahrung. Eine Mischung aus organischen und mineralischen Bestanteilen bekommt mir sehr gut. Auch ein Langzeitdünger hilft mir zu Entwicklung meiner Blütenpracht. Im Frühjahr und nach meiner ersten Blüte bin ich besonders hungrig.

Leider wird mein Blattkleid immer wieder von Pilzen befallen. Der Rosenrost oder Mehltau geht mir zur Last und lässt mein Blätterkleid fallen. Hilfe bekomme ich vom Pflanzenarzt, wie ich das möchte. Rein natürlich oder chemisch, wenn es akut ist. Ackerschachtelhalm stärkt mich von innen, Netzschwefel legt sich schützend auf mein Blatt und verhindert somit das Eindringen schädigender Pilzen, wie z.B. Mehltau. Rosenrost lässt sich leider nur schwer behandeln. Wenn er erstmal da ist, werde ich ihn schwer wieder los. Eine Möglichkeit wäre dann eine chemische Behandlung. Hier weiß der Pflanzenarzt am besten, was zu tun ist. Leider ärgern mich nicht nur die Pilze sondern auch andere Plagegeister, wie Läuse, Käfer und Raupen. Sie machen mir das Blühen schwer. Eine Behandlung mit Pyrethrum oder Neem, gemischt mit Rapsöl, vertreibt sie aus meinem Blätterkleid.

Ein regelmäßiger Rückschnitt im Frühjahr, wenn die Forsythie blüht, und das Entfernen meiner verblühten Köpfe, regt mich zu enormer Blütenpracht an. Ein starker Rückschnitt (bis Johanni 21.06.) bewirkt einen starken Austrieb.

So kann ich viele Jahrzehnte meinem Gartenbesitzer Freude machen.

Es grüßt euch eure Rose


Über Pflanzenarzt

Milch gegen Mehltau, Rainfarn gegen Läuse oder Neem gegen Raupen - wo andere die Giftspritze einsetzen würden, empfiehlt Pflanzenarzt Rene Wadas biologische Mittel. Wenn Schädlinge, Ungeziefer und Krankheiten den grünen Lieblingen der Gartenbesitzer zu schaffen machen, dann kommt Pflanzenarzt Rene Wadas zum Hausbesuch. Sein Motto: natürlich gärtnern. In seiner grünen Arzttasche findet er fast immer eine biologische und naturnahe Lösung, ganz ohne Gift und Chemie.

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