Apfelwickler oder der Wurm im Apfel


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Wie werde ich den Apfelwickler wieder los?

 

Proteine in der Frucht

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Nach dem Besuch von den Männchen des Apfelwicklers, legen die weiblichen nachtaktiven Falter ihre Eier einzeln auf der Unterseite der Äpfel ab. Am liebsten bei Temperaturen über 16 Grad Celsius. Das können bis zu sechzig glasig wirkende Eier sein, die abgelegt werden. Nach etwa zwei Wochen schlüpfen die ersten jungen Raupen. Sofort bohren sie sich in die schützenden Äpfel und fangen an zu fressen. Da ist dann der sogenannte Wurm drin im Apfel.  Nach fünf Larvenstadien und viel fressen verlassen die Würmer die Früchte wieder. Einige der Larven/Würmer gehen in die Ruhephase bis ins nächste Frühjahr. Andere verpuppen sich erneut und bringen nach etwa vierzehn Tagen eine zweite Generation zum Vorschein. Die Verpuppung erfolgt mit einem Gespinst, versteckt und gut getarnt im Moos, am Baumstamm, zwischen abgefallenen Rindenstücken oder auch auf faulem Holz, welches am Boden liegt.

Die Raupen der ersten Generation

lassen sich mit den an den Bäumen vorzeitig abgestoßenen Früchten zu Boden fallen. Auch die zweite Generation lässt sich auf diese Weise zu Boden fallen oder seilt sich mit einem feinen Seidenfaden ab. Die ausgewachsenen Falter treten von Ende April bis September auf, dann fliegen sie abends und nachts. Im Juni und Juli befallen die kleinen Raupen die Herztriebe der Nahrungspflanzen; im August und September werden vorwiegend die Früchte der Pflanzen befallen. Meist überschneidet sich die Erste mit der zweiten Generation und es kommt zu einem zeitgleichen Falterflug. Da die Entwicklung der Falter jedoch stark temperaturabhängig ist, kann eine zweite Generation in kühlen Sommern auch ausbleiben.

 

Vorbeugende und biologische Behandlung:

Dazu dienen sogenannte Pheromonfallen. Das Prinzip dieser Fallen beruht auf dem Fortpflanzungsverhalten des Pflaumenwicklers. Die künstliche Falle enthält ein Sexuallockstoff, welcher die Männchen anlockt. Diese fliegen in die Falle und bleiben an dem sich dort befindenden Leimpapier haften. (Diese Fallen für den  Kleingarten bekommen sie in Ihrem Gartencenter, Apfelwickler und Pflaumenwickler Fallen von  Compo Schacht oder Neudorf)  Dadurch werden weniger Weibchen befruchtet und die Nachkommenschaft sinkt folglich. Die Kosten pro Falle betragen in etwa zehn bis fünfzehn Euro. Die Roten Fäden sind für den Profi nur in großen Mengen erhältlich.

Ganz Wichtig: Fallen 2 bis 3 Meter vom Apfelbaum entfernt aufhängen. Nicht in den Baum locken, sondern weg vom Baum 

 

Eine hilfreiche Methode gegen den Pflaumenwickler sind sogenannte Fanggürtel aus Wellpappe. Der Gürtel wirkt vorbeugend gegen die nächste Generation, indem er Raupen, die zum Überwintern in die Pappröhren kriechen  abfängt. Ein Vorteil dieser Methode ist, dass der Fanggürtel unbedenklich für weitere nützliche Insekten ist.


Über Pflanzenarzt

Milch gegen Mehltau, Rainfarn gegen Läuse oder Neem gegen Raupen - wo andere die Giftspritze einsetzen würden, empfiehlt Pflanzenarzt Rene Wadas biologische Mittel. Wenn Schädlinge, Ungeziefer und Krankheiten den grünen Lieblingen der Gartenbesitzer zu schaffen machen, dann kommt Pflanzenarzt Rene Wadas zum Hausbesuch. Sein Motto: natürlich gärtnern. In seiner grünen Arzttasche findet er fast immer eine biologische und naturnahe Lösung, ganz ohne Gift und Chemie.

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