Am Ahorn welken einzelne Zweige und sterben ab.



 

Verticillium Triebsterben am Japanischen Fächerahorn

Die Symptome durch einen Befall mit Verticillium sind besonders in Trockenperioden sichtbar. Am Ahorn welken plötzlich einzelne Zweige und sterben ab. Der Ahorn erkrankt oft einseitig. Der Pilz dringt über die Wurzel in die Pflanze ein und verstopft die Leitungsbahnen (Wasser- und Nährstoffversorgung). Dadurch ist der Transport von Wasser und Nährstoffen beeinträchtigt und der Ahorn stirbt ab.

Vorbeugen
Zur Vorbeugung müssen wir darauf achten, dass die Wurzeln nicht beschädigt werden und der richtige Standort gewählt wird. Staunässe muss vermieden werden. Halbschattiger Standort. Kalibetonte Düngung.

Was können wir bei Befall tun?

– Möglichst sofort zu Befallsbeginn:
1. Abgefallene Blätter vom Boden entsorgen.
2. Tote Äste und Zweige direkt am Ansatz abschneiden, keine Stummel stehenlassen.
3. Kranke Triebe bis weit ins gesunde Holz zurückschneiden.

4. Bodenpflege und Düngen optimieren, lockeres tiefgründiges Pflanzloch.

Wichtig für die Entsorgung:

Befallene Pflanzenteile im Müll vernichten, nicht auf den Kompost!
Werkzeug: Zum Schneiden sehr saubere und scharfe Astscheren verwenden. Werkzeuge desinfizieren!
Witterung: Möglichst bei trockenem, sonnigen Wetter schneiden.

 

Ahorn mit Bacillus subtilis Behandeln  z. B. mit  Compo Rasen aktiv Kalk

 

Allgemeines Wirkungsprinzip:
  • Besiedlung der Wurzeln und auch der unteren Pflanzenteile
  • Bildung von Enzymen zur Aufschließung von Nährstoffen
  • Konkurrenz um Besiedlung der Pflanzenoberfläche mit Schaderregern, dadurch Hemmung von im Boden lebende Krankheitserregern.
  • Bildung von Substanzen, die wachstumsfördernd wirken
  • Stärkung der Abwehrkräfte .



Über Pflanzenarzt

Milch gegen Mehltau, Rainfarn gegen Läuse oder Neem gegen Raupen - wo andere die Giftspritze einsetzen würden, empfiehlt Pflanzenarzt Rene Wadas biologische Mittel. Wenn Schädlinge, Ungeziefer und Krankheiten den grünen Lieblingen der Gartenbesitzer zu schaffen machen, dann kommt Pflanzenarzt Rene Wadas zum Hausbesuch. Sein Motto: natürlich gärtnern. In seiner grünen Arzttasche findet er fast immer eine biologische und naturnahe Lösung, ganz ohne Gift und Chemie.

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