Am 4. Dezember ist Barbara Tag

Wer alte Traditionen wieder aufleben lassen möchte, kann dieses am 04.Dezember am Barbara Tag tun. Das ist der Gedenktag der Märtyrerin Barbara von Nikomedien, die einer Sage nach zum Tode verurteilt wurde. Bei ihrer Festnahme hatte sich ein Zweig in ihrer Kleidung verfangen, den sie dann in ihrer Zelle ins Wasser gestellt hat. Am Tag ihres Todes blühte der Zweig auf.

Aus dieser Legende hat sich der Brauch entwickelt, am 04. Dezember Kirschzweige zu schneiden und ins Wasser zu stellen.

Barbara Zweige bringen Farbe in die Winterzeit und Glück fürs neue Jahr. Mehre Zweige werden jeweils mit einem möglichen Heiratspartner beschriftet. Der Zweig, der als erstes blüht, hilft bei der Auswahl des Liebsten.

Und so geht’s!!!

Um blühende Zweige zu Weihnachten in die Vasen zu bekommen, müssen die Zweige bis spätestens Anfang Dezember geschnitten werden. Unsere heimischen Blütengehölze benötigen eine Kühlphase um ihre Blüten zu entfalten.

Bis Anfang Dezember sind die ersten Nachtfröste da und haben dafür gesorgt, dass sich die Blüten bilden. Hormone sorgen dafür, dass sich die Blüten nicht unkontrolliert öffnen.

Nicht an jedem Zweig bilden sich Blüten. Sauerkirsche, Forsythien oder Flieder sind einfach zu schneiden. Sie blühen am einjährigen Holz. Der Zuwachs kann geschnitten werden und zur Blüte gebracht werden.

Schwieriger ist es beim Apfel. Wenn dort die jungen Triebe geschnitten werden, gibt es nur Blätter ohne Blüten. Hier muss das Holz verwendet werden, was im Vorjahr gewachsen ist.

Grundsätzlich gilt: hat das Holz keine Kühlphase bekommen, werden sich nur Blätter bilden. Mit einem Aufenthalt in der Tiefkühltruhe kann dem aber entgegengewirkt werden (ca. 7 Tage).

Die geschnittenen Zweige sollten am Ende mit dem Hammer leicht weichgeklopft werden. So können die Zweige genügend Wasser ziehen. Warmes Wasser in der Vase sagt den Zweigen es ist Frühling und sie entfalten ihre Blüten. Regelmäßiger Wasserwechsel sorgt für eine lange Haltbarkeit der Zweige.

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